SGSV-Landesverband Sachsen

Verband für das Deutschen Hundewesen (VDH)

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Arbeitsstunden 2017

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VPG - Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde

Die Ausbildung beginnt schon im Welpenalter, dabei wird der angeborene Beutetrieb des Hundes genutzt, um später den Schutzärmel als Beute anzusehen.

Über Motivation und Spiel wird das Festhalten der Beute erlernt. Dem Hund wird ausschließlich gelernt sich auf dem Arm des Helfers zu fixieren und nicht wie oft falsch dargestellt, einen Menschen zu beißen.

 

Diese Ausbildung stellt hohe Anforderungen an das Triebverhalten, die Selbstsicherheit und Belastbarkeit des Hundes. Im Rahmen des Schutzdienstes wird u.a. der Bewachungsinstinkt genutzt.

 

Der Hund läuft auf ein Kommando Streife und sucht nach dem Helfer. Ein Stellen und Verbellen erfolgt, wenn er den Helfer gefunden hat. Dieser steht ruhig und der Hund muß ihn nur bewachen. Diese "Ruhephase" des Hundes nutz der Helfer um zu fliehen. Der Hund darf erst dann die Verfolgung aufnehmen, wenn er vom Hundeführer das Kommando erhält und muss dann auf Distanz den Helfer stellen und dessen Angriff abwehren.

 

Ganz entscheidend zur Erlernung dieser Ausbildung ist das Wesen des Hundes. Ausgeglichenheit, Nervenstärke, Selbstbewußtsein und Gehorsam gehören zu diesen Voraussetzungen.

 

Außerhalb des Hundeplatzes wird ein ausgebildeter Schutzhund keinen Menschen angreifen -im Gegenteil. Er reagiert laut Statistiken wesentlich nervenfester auf neue, ungewohnte Situationen.