SGSV-Landesverband Sachsen

Verband für das Deutschen Hundewesen (VDH)

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Arbeitsstunden 2018

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Obedience

Was ist Obedience?

 

Oft liest man, Obedience sei „Gehorsam in Perfektion“. Das klingt nicht nur etwas verstaubt, sondern ist auch nur die halbe Wahrheit. Die Grundlagen für „Perfektion“ sind nämlich die Motivation und Arbeitsfreude des Hundes sowie eine harmonische und feinabgestimmte Kommunikation zwischen Zwei- und Vierbeiner. Nicht umsonst ist Obedience der einzige Sport, in dem auch der Umgang zwischen Mensch und Hund in die Bewertung eingeht. Im Training geht es also nicht nur um den technischen Aufbau der einzelnen Übungen, sondern vor allem auch darum, wie Du deinen Hund motivieren und sicher durch die einzelnen Übungen führen kannst. Darüber hinaus ist Obedience ein sehr abwechslungsreicher Sport. Neben klassischen Elementen wie der Fußarbeit umfasst er auch sehr unterschiedliche Aufgaben wie etwa Apportierübungen mit Richtungsanweisung, die Geruchsidentifikation oder die präzise Lenkung des Hundes aus der Distanz. Durch den Wechsel zwischen sehr dynamischen Aufgaben, in denen es um Schnelligkeit und Beweglichkeit geht, und Aufgaben, die Konzentration und Impulskontrolle fordern, eignet sich Obedience sehr gut, um den Hund körperlich und geistig auszulasten und zu fördern.

 

Für welche Hunde ist Obedience geeignet?

 

  • Der Sport ist offen für Hunde jeder Rasse, Mischung und Größe. Aufgrund der unterschiedlichen Aufgaben bietet er, jedem Vierbeiner die Möglichkeit, seine individuellen Stärken zur Geltung zu bringen.

  • Wenn Dein Hund sich gut motivieren lässt (z.B. durch Spiel und Futter), ist das schon einmal eine gute Grundlage für den Einstieg in das Obedience-Training. Sollte Dein Hund zu der Sorte gehören, die nicht ganz so schnell zu begeistern ist, ist das kein Hindernis, verlangt aber von Dir als Hundeführer etwas mehr Geduld und Kreativität.

  • Oft hört man, Obedience sei eine Alternative für Hunde, die aufgrund ihres Alters oder gesundheitlicher Einschränken nicht für andere Sportarten geeignet sind. Das stimmt nur bedingt. Zwar ist die physische Belastung nicht vergleichbar mit Sportarten wie etwa Agility oder IPO, sollte jedoch nicht unterschätzt werden. Etwaige gesundheitliche Probleme müssen im Vorfeld immer mit dem verantwortlichen Trainer abgesprochen werden!

  • Da zumeist mehrere Teams gleichzeitig trainieren und viele Übungen verlangen, dass der Hund auch ohne Leine kontrollierbar ist, sollte Dein Hund für den Trainingseinstieg idealerweise bereits einen gewissen „Alltagsgehorsam“ mitbringen. Wenn Ihr, also Du und Dein Hund, noch nicht ganz so weit seid, könnt Ihr im Vorfeld gerne den Junghunde- oder Begleithundekurs besuchen.

    Für welche Menschen ist Obedience geeignet bzw. was solltest Du mitbringen, wenn Du mit Deinem Hund Obedience machen möchtest?

  • Geduld und Beharrlichkeit: Perfektion kommt nicht über Nacht und auch nicht von alleine. Der Aufbau komplexer Übungen erfolgt in kleinen Schritten und orientiert sich am Leistungsstand des Hundes. Auch solltest Du bereits sein, die verschiedenen Übungsschritte auch außerhalb der Trainingszeiten, zum Beispiel während der Gassirunde, zu üben und zu festigen. Fünf bis zehn Minuten sind zumeist völlig ausreichend und machen zu dem auch Spaß.

  • Eine gute Mischung aus Konsequenz und Humor: Die braucht man aber sowieso, wenn man mit Hunden zusammenlebt.

    Wenn Du neugierig geworden bist oder weitere Fragen hast, schreibe doch einfach an hsvk-obedience(at)gmail.com                                                   Wir freuen uns auf Euch!                                                                         - Bea -